
Fernwärmeanschluss – mit oder ohne Wärmepumpenzusatz
Fernwärmenetze können Energie aus ganz unterschiedlichen erneuerbare Wärme- beziehungsweise Abwärmequellen beziehen. Dazu gehören u.a. See-, Grund- und Abwasser, aber auch Holz, Geo- und Solarthermie sowie die Abwärme aus Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) und der Industrie.
Ergänzende Lösung mit einer Wärmepumpe
Ein Fernwärmenetz führt warmes oder kaltes Wasser zu den Wärme- oder Kältebezügern und wieder zurück. Je nach Temperatur des Fernwärmewassers lässt sich dieses direkt für die Heizung und die Bereitstellung von Warmwasser nutzen. In gewissen Fällen kann eine Temperaturerhöhung bei Bedarf beispielsweise mit einer Wärmepumpe erreicht werden (z.B. bei Anergie-Netzen).
Vorteile
- Zuverlässige Lösung
- Geringe Betriebskosten
- Deutliche Einsparung an CO2
- geringer Platzbedarf
Nachteile
- Schlechteres Kosten-Nutzen-Verhältnis bei kleineren Objekten
- Installation nicht überall möglich
Einsatzort
- Ideal für grössere Objekte
- Ideal für Mehrfamilienhäuser




